09.05.2003
Unwettervorboten erinnern an Wetterverlauf 2002
(DTPA/FM) ERZGEBIRGE: Der Sommer 2003 beginnt im Gebirge mit ähnlichen Vorboten wie 2002: Mit Hagel verbundene Gewitter haben gestern (8. Mai) am Abend die wochenlange Trockenphase unterbrochen. Durch über zwei Zentimeter große Hagelkörner wurden Autos beschädigt. Teils kam es zu kleineren Überschwemmungen.
In einer späten Wetterwarnung kündigte der Deutsche Wetterdienst (DWD) „kräftige Gewitter, die ostwärts ziehen und vereinzelt mit Hagel und/oder Starkregen verbunden sein können“ an. „Dabei sind Regenmengen von 10 bis 20 mm innerhalb kurzer Zeit möglich. Schäden durch Überflutung, umstürzende Bäume und herabfallende Gegenstände,
Hagelschlag und Blitzschlag sind möglich. Halten Sie sich in geschlossenen Räumen auf und schließen Sie Fenster und Türen. Nehmen Sie elektrische Geräte vom Netz.
Wenn Sie im Freien unterwegs sein müssen, meiden Sie die Nähe von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen.“
Am 23. Mai 2002 wurde beim ersten starken Sommergewitter Markersbach (Landkreis Aue-Schwarzenberg) in Mitleidenschaft gezogen. 2003 setzt sich möglicher Weise der Trend fort, der von weniger, dafür aber extremen Niederschlägen in Zukunft ausgeht. Für die Vegetation war der Regen nach den hochsommerlichen Temperaturen allerdings hochwichtig.
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