23.11.2000
Regionalkonferenz in Dresden
(DTPA/MT) DRESDEN: Eine Regionalkonferenz zum Umbau von Wirtschaft und Verwaltungen in den europäischen Beitrittsländern findet am 30. November und 1. Dezember 2000 in Dresden statt. Hochrangige Vertreter der EU, der Weltbank, aus Polen, Tschechien und der Slowakei werden erwartet.
Diskutiert werden Fragen wie:
Was muss beim Einsatz von europäischen Strukturfonds beachtet werden?
Welche Probleme stellen sich aufgrund unterschiedlicher Förderprioritäten?
Welche Rolle spielen die Kommunen im europäischen Anpassungsprozess?
Welche Fortschritte und Defizite gibt es vor dem Beitrittsprozess in den mittel- und osteuropäischen Ländern?
Wie sollten die Wirtschaftshilfsprogramme und die Finanzierungsinstrumente gestaltet sein?
Rund 100 Experten aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft aus Polen, Tschechien, Slowakei und Ungarn, die am Umwandlungsprozess in diesen Ländern beteiligt sind, sollen die dazu in den letzten zehn Jahren im Freistaat Sachsen gesammelten Erfahrungen kennen lernen und sie für den Transformationsprozess in den mittel- und osteuropäischen Ländern nutzbar machen. Im Vordergrund steht dabei die Vorbereitung dieser Länder auf den Beitritt zur Europäischen Union.
Die Sächsische Staatsregierung richtet diese Konferenz zusammen mit der Europäischen Kommission, der Weltbank, der Europäischen Investitionsbank (EIB) und der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) aus. Von den Veranstaltern der Konferenz, von der Bundesregierung und aus drei Beitrittsländern haben folgende hochrangige Vertreter ihre Teilnahme zugesagt:
Günter Verheugen, Mitglied der Europäischen Kommission, zuständig für Erweiterung,
Johannes F. Linn, Vizepräsident der Weltbank, verantwortlich für Europa und Zentralasien,
Caio Koch-Weser, Staatssekretär im Bundesfinanzministerium,
Jan Kulakowski, Staatssekretär im Amt des Ministerpräsidenten der Republik Polen,
Pavol Hamzik, Stellvertretender Ministerpräsident der Slowakischen Republik,
Pavel Telicka, Staatssekretär für Europafragen im Außenministerium der Tschechischen Republik.

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