28.04.2003
Kriminalität an Grenze rückläufig
(DTPA/MT) DRESDEN: Ein Jahr vor dem Beitritt der Nachbarländer Polen und Tschechien zur Europäischen Union ist die Kriminalitätsbelastung entlang der sächsischen EU-Außengrenze deutlich zurückgegangen. Darauf wies Innenminister Horst Rasch bei der Vorstellung der Kriminalitätslage entlang der sächsischen EU-Außengrenze hin. Demnach registrierte die sächsische Polizei im Jahr 2002 in den 55 sächsischen Grenzstädten und -gemeinden insgesamt 28.393 Delikte. Das sind 4.674 Fälle bzw. 14,1 Prozent weniger als im Vorjahr.
In den 47 Gemeinden entlang der sächsisch-tschechischen Grenze registrierte die Polizei 2002 insgesamt 10.729 Straftaten. Die allgemeine Kriminalität nahm im Vergleich zum Vorjahr um ca. 9,6 Prozent (2002: 7.979 Fälle) ab. Die Zahl der ausländerrechtlichen Delikte ging gegenüber 2001 um mehr als 50 Prozent zurück. 65,8 Prozent der in den Grenzgemeinden zu Tschechien begangenen Straftaten klärte die Polizei auf. Damit liegt die Aufklärungsquote entlang der tschechischen Grenze über der Aufklärungsquote von 57,1 für ganz Sachsen.

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