07.04.2003
Kammern fordern bessere Verkehrswege
(DTPA/MT) CHEMNITZ/ MOST: Die Präsidien der OHK Most und der IHK Südwestsachsen haben über Schwerpunkte ihrer weiteren gemeinsamen Arbeit, besonders über ihre Aktivitäten zum Ausbau der Infrastruktur im Raum Nordböhmen/ Südwestsachsen beraten. In einer Erklärung heißt es: "Mit Unverständnis und wachsender Sorge haben die gewählten Wirtschaftsvertreter den aktuellen Entwurf des Bundesverkehrswegeplanes vom März 2003 zur Kenntnis genommen. Trotz intensiver Bemühungen der Kammern in den letzten Monaten (Verkehrskonferenz Thum 3.12.2002; Konsultationen mit Abgeordneten des Deutschen Bundestages und den zuständigen Bundesministerien u.a.) sind die dringenden Verbesserungen der grenzüberschreitenden Verkehrsinfrastruktur, die aus dem unmittelbar bevorstehenden EU-Beitritt Tschechiens resultieren müssen, nur ungenügend berücksichtigt. Sowohl bei der Einordnung in den vordringlichen Bedarf als auch bei der finanziellen Sicherung der vorgesehenen Maßnahmen sind von der Wirtschaft dringend geforderte Sonderkonditionen für EU-Osterweiterungs-Prioritäten nicht erkennbar."
Die beiden Kammern Most und Südwestsachsen fordern nachdrücklich sowohl bei den Prioritäten als auch der Finanzierung des Bundesverkehrswegeplanes eine Korrektur zugunsten der für die EU-Erweiterung lebensnotwendigen Infrastrukturentwicklungen. Ohne eine schnelle Umsetzung dieser Forderungen werden sich die für die Region Südwestsachsen/Nordböhmen bestehenden Chancen der EU-Erweiterung nicht realisieren lassen. Damit wären beide Regionen im europäischen Wettbewerb längerfristig nicht konkurrenzfähig.

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