29.03.2003
Verträge zur Erzgebirgsbahn unterzeichnet
(FM) CHEMNITZ/DRESDEN: Der Freistaat Sachsen, die Deutsche Bahn AG und der Zweckverband Verkehrsverbund Mittelsachsen (ZVMS) haben in Dresden die Bau- und Finanzierungsverträge für die Erzgebirgsbahn unterzeichnet. Die Verträge sichern die bereits vereinbarte weitere Verbesserung der Infrastruktur auf dem Streckennetz der DB-Tochter in Südwestsachsen sowie die Anschaffung neuer Fahrzeuge.
Insgesamt sind Investitionen von 180 Millionen Euro vorgesehen. Das Geld soll aus Mitteln des Bundes, des Freistaates Sachsen, des Zweckverbandes sowie der Deutschen Bahn kommen. 36 Millionen Euro sind seit April 2001 entsprechend eines Vorvertrages bereits investiert worden.
Der Ausbau des 217 Kilometer langen westsächsischen Erzgebirgsnetzes ist Bestandteil der Mittelstandsoffensive der Deutschen Bahn. Die vier Eisenbahnstrecken südlich von Zwickau und Chemnitz (Zwickau - Johanngeorgenstadt, Flöha - Neuhausen, Flöha - Annaberg-Buchholz - Bärenstein und Chemnitz - Aue) sollen zu einem leistungsfähigen Nahverkehrsnetz entwickelt werden. Die Geschwindigkeit wird im Zuge des Ausbaus wieder auf 60 km/h, zum Teil sogar auf 80 km/h angehoben.
Bis 2006 könne der Ausbau im wesentlichen abgeschlossen sein. Fahrzeitverkürzungen von bis zu 30 Minuten und ein durchgängiger Einstundentakt an Wochentagen sowie der Einsatz moderner Triebwagen der Baureihe VT 642 sollen bis zu 30 Prozent mehr Fahrgäste bringen.

Bild: Von den Gleis-Bauarbeiten profitiert(e) auch der grenzüberschreitende Verkehr nach Tschechien
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