06.03.2003
Lösung bei Geruchsbelästigung im Erzgebirge?
(DTPA/MT) DRESDEN: Der Amtschef des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft, Wolf-Eberhard Kuhl, hat auf der 5. Sitzung der Deutsch-Tschechischen Umweltkommission die tschechische Seite erneut um eine Lösung des Problems der Luftbelastung im Erzgebirge gebeten. Im vergangenen Winter sei es erneut zu Geruchsbelastungen gekommen. "Außerdem ist die Belastung mit Benzol für eine ländliche Region nach wie vor zu hoch", erklärte Kuhl in Prag.
Der Amtschef sprach auf der Sitzung zudem für eine Verlängerung der Vorwarnzeiten bei Elbehochwasser aus. Einigkeit bestand beim Bau der Elbestaustufen. Das Tschechische Umweltministerium betonte mehrfach die Ablehnung des Projektes. Wolf-Eberhard Kuhl dankte dem tschechischen Umweltministerium für die "außergewöhnlich gute Kooperation" bei der Erstellung einer Studie zur Geruchsbelastung im Erzgebirge. Dies zeige das hohe Niveau der Zusammenarbeit, das sich auf dieser und anderen Ebenen entwickelt habe. Beide Seiten waren sich einig, dass nun die Industrie am Zug sei. Kuhl sagte der tschechischen Seite zu, dass Sachsen alle nötige Unterstützung zur Lösung des Problems leisten werde.

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