24.02.2000
Tschechische Objekte im "Klein-Erzgebirge"
(DTPA) OEDERAN: Wenn sich am 1. April die Tore der Miniaturschauanlage "Klein-Erzgebirge" Oederan zur neuen Saison öffnen, warten erstmals auch Nachbildungen von tschechischen Bauwerken auf die Besucher. Zu den Miniaturobjekten zählen die Kirchen von Most und Perstyn. Auch der höchste Berg des Erzgebirges, der Keilberg, soll in diesen Tagen en miniature gestaltet werden. Horst Drichelt, Geschäftsführender Gesellschafter der Miniaturschauanlage, sieht in der "Klein-Erzgebirge"-Erweiterung einen logischen Schritt: "Die Region muss zusammenwachsen. Das Grenzdenken ist längst überholt." Für Drichelt ist der Erzgebirgsdichter Anton Günther ein Beispiel für das Leben im Erzgebirge. "Geboren in Gottesgab (heute Bozi Dar), die Schule in Annaberg besucht und gearbeitet in Prag, so treffen wir auf Lebensstationen von Anton Günther in der heutigen Tschechischen Republik und im heutigen Deutschland."
Die Oederaner Miniaturschauanlage "Klein-Erzgebirge" im sächsischen Landkreis Freiberg hat eine 67-jährige Geschichte. Mit einem Bestand von 140 Objekten zählt sie zu den größten dieser Art in Europa. In diesem Sommer sollen in Oederan Ausstellungsstücke aus ganz Europa zu sehen sein. Der "Eurominiatur Treff 2000" vereint laut Veranstalter Exponate "der bekanntesten und berühmtesten Miniaturschauanlagen Deutschlands und Europas". Der "Eurominiatur Treff 2000" wird vom 6. Mai bis 31. Oktober einladen.

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