04.03.2003
Stiftung "Pro Archaeologia Saxoniae" gegründet
(DTPA/MT) DRESDEN: In Sachsen hat sich die Stiftung "Pro Archaeologia Saxoniae" gegründet. Die Gründung wurde gestern (03.03.) von der Landesarchäologin Judith Oexle, dem MIBRAG- Geschäftsführer Bruce de Marcus und MIBRAG-Direktor Bernd Heggemann bekannt gegeben. Sie sei das Ergebnis einer zehnjährigen guten Zusammenarbeit zwischen der Mitteldeutschen Braunkohlengesellschaft MIBRAG und dem Sächsischen Landesamt für Archäologie. Ministerpräsident Milbradt würdigte die Einrichtung der gemeinnützigen Stiftung als ein "signifikantes Beispiel des sinnvollen Zusammenwirkens von Wissenschaft und Wirtschaft", das nicht nur den Beteiligten, sondern der Gesellschaft Nutzen bringe. "Diese Stiftung mit einem Eigenkapital von rund 4,2 Millionen Euro verknüpft unternehmerischen Geist mit wissenschaftlicher Kompetenz im Interesse der Erforschung der Geschichte unserer Region", erklärte Milbradt.
Der Ministerpräsident begrüßte besonders, dass die Stiftung "Pro Archaeologia Saxoniae" - ganz im Sinne des Selbstverständnisses der Archäologie - ihren Geltungsbereich grenzübergreifend verstehe und die geplante Auslobung eines Stipendiums vor allem die jungen Menschen ansprechen werde. "Das spornt das Interesse wissenschaftlich interessierter junger Leute in der Region Sachsen, Böhmen und Niederschlesien an, die auf der Suche nach ihren Wurzeln und nach einem neuen Verständnis für ein Europa ohne Grenzen sind", äußerte er sich überzeugt.

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