17.02.2003
Krehl für Strukturfondmittel für Sachsen nach 2006
(DTPA/MT) STRASSBURG: "Auch nach 2006 muss Sachsen Ziel- 1 Gebiet bleiben!", fordert Constanze Krehl auf der Klausurtagung der SPD- Abgeordneten im Europäischen Parlament in Staßburg. Wie aus Berichten einer internen Arbeitsgruppe hervorgeht, werden nach der Osterweiterung, in sieben der fünfzehn derzeitigenMitgliedsstaaten, Regionen die Förderfähigkeit nach Ziel 1 verlieren. Das hiervon auch Regionen in Sachsen betroffen sind, ist für Krehl nicht akzeptabel. Dem Aufbau Ost wird mit der Kürzung der Fördermittel der Boden entzogen und bisherige Erfolge werden leichtfertig aufs Spiel gesetzt. Eine Reform der Strukturpolitik der EU, kann nur im Dialog mit den betroffenen Regionen gelingen.
Neben der 75%- Schwelle, darf das Entwicklungsgefälle innerhalb der Union nicht außer Acht gelassen werden. "Wenn es jetzt zum Versiegen der Fördermittel kommt, werden die Neuen Bundesländer immer ein Nachzügler in der Union bleiben." meinte Krehl.
Für Krehl muss eine europäische Strukturpolitik den wirtschaftlichen, vor Allem aber den sozialen Zusammenhalt fördern.

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