10.02.2003
PDS für weniger Schwerlastverkehr im Osterzgebirge
(DTPA/FM) DRESDEN: Die sächsische PDS setzt sich für eine nachhaltige Reduzierung des Güterverkehrs auf der B 170 ein. Die Bundesstraße ist die Haupttrasse von Dresden über Zinnwald nach Tschechien. Die PDS zu den Äußerungen der verkehrspolitischen Sprecherin der sächsischen SPD-Landtagsfraktion, Simone Raatz, gegen die Neutrassierung der B 170 im Weißeritzkreis:
"Es ist erfreulich, dass Frau Raatz die Neutrassierung der B 170 im Weißeritzkreis ebenfalls ablehnt. Der Schutz des Osterzgebirges vor Schwerlastverkehr a' la Brenner bedarf jedoch mehr als nur Sprechblasen. So könnte Frau Raatz ihren Einfluss auf ihre Berliner Parteifreunde geltend machen. Schließlich soll die Neutrassierung mit Bundesmitteln zur Beseitigung der Hochwasserschäden finanziert werden - was besonders absurd ist, da diese Neutrassierung keinerlei Beitrag zum nachhaltigen Hochwasserschutz leistet."
Noch vor dem Augusthochwasser wandte sich die PDS an die Verkehrsexperten der SPD- und CDU-Fraktion, um ihnen eine gemeinsame parlamentarische Initiative im Sinne der Menschen entlang der bisherigen B 170 vorzuschlagen. Die Antwort sei Schweigen gewesen. Ebenso lehnten CDU und SPD die Initiativen der PDS ab, die Rollende Landstraße auch nach Fertigstellung der A 17 nach Prag weiter zu betreiben und auszubauen.
"Die PDS Fraktion wird auf jeden Fall ihr bisheriges Engagement zum Ausbau und Weiterbetrieb der Rollenden Landstraße fortsetzen. Darüber hinaus werden wir erneut konkrete Vorschläge zum Schutz der Anwohner entlang der bisherigen B 170 unterbreiten. Dann erhält auch Frau Raatz die Möglichkeit, sich mit mehr als nur Sprechblasen für den Schutz des Osterzgebirges vor Schwerlastverkehr einzusetzen", so die PDS weiter.

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