26.01.2003
Förster fordert Verbesserung der Verkehrssituation
(MT) SEHMATAL: Der Annaberger Landrat Jürgen Förster (Bürgerforum) hat bei seinem Neujahrsempfang in der vergangenen Woche die Wichtigkeit des Regionalen Entwicklungs- und Handlungskonzeptes Erzgebirges herausgestellt. Hauptschwerpunkt sei für die Grenzregion eine deutliche und schnelle Verbesserung ihrer Verkehrsinfrastruktur. Dabei gehe es um die bessere Anbindung an die Autobahn – aber zukünftig auch in Richtung Tschechien – und um die Fahrtzeiten innerhalb der Erzgebirgsregion selbst. Förster wörtlich: „Die Entwicklung der Wirtschaftsregion Erzgebirge hängt wie in kaum einer anderen Region in den neuen Bundesländern von der Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur ab. Zwischen den guten Vorsätzen der Staatsregierung und des Sächsischen Landtages für das Erzgebirge und der Realität klaffen Welten. Die III. Verkehrskonferenz Sächsisch- Böhmische Wege in Thum war sehr ernüchternd.“
Erfreuliches wusste der Landrat von der Eisenbahn zu berichten: „Die Fichtelbergbahn wird weiter saniert. Seit 2002 pfeifen die Bauzüge im Zschopautal, und der Abschnitt Wolkenstein – Annaberg, Unterer Bahnhof ist fertiggestellt. Gebaut wird bis Sommer 2003 zwischen Zschopau und Wolkenstein. Danach gibt es wieder durchgehenden Bahnverkehr zwischen Chemnitz und Annaberg, Unterer Bahnhof – und ab 2004 durchgehend von Chemnitz nach Weipert.“
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