20.01.2003
Neue Regelung bei Einfuhr von Fleischprodukten
(DTPA/MT) DRESDEN: Wer aus Drittländern in die Europäische Union einreist und dabei Fleisch- oder Milchprodukte mitbringt, muss auf neue Bestimmungen achten. Dies gab das Sächsische Staatsministerium für Soziales heute (20.01.) in Dresden bekannt. Tierische Produkte, die Privatpersonen zum persönlichen Gebrauch bei der Einreise mit sich führen, müssen aus zugelassenen Drittländern stammen und von vorgeschriebenen Gesundheitsbescheinigungen begleitet sein. Die Neuregelungen lösen die bisher geltende "1-kg-Regelung" ab.
Hintergrund für die verschärften Bestimmungen ist die wiederholte Einschleppung von gefährlichen Tierseuchen wie Maul- und Klauenseuche und Schweinepest über infizierte Fleisch- und Milchprodukte in die EU. Wie das Sozialministerium mitteilte, wird die Einhaltung der Reisevorschriften an allen Zollstellen bei Einreise in die EU kontrolliert. Nicht einfuhrfähige Waren werden der unschädlichen Beseitigung zugeführt.
Ausgenommen von den Einfuhrkontrollen sind Säuglingsnahrung und diätische Nahrungsmittel sowie Waren mit Herkunft aus Ländern, die vergleichbare Standards wie die EU-Mitgliedstaaten aufweisen, z. B. Polen, Tschechische Republik, Ungarn, Slowakei, Slowenien, Schweiz und Bulgarien.

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