22.01.2003
Vortrag über das deutsche Theater in Prag
(DTPA/FM) BERLIN: Einen Vortrag über "Das deutsche Theater in Prag zwischen 1918 und 1938, zwischen zwei Kriegen und zwei Kulturen oder Über den Symbolwandel" bietet das Tschechische Zentrum Berlin am Mittwoch (22. Januar) an.
Der Ausgangspunkt der Gedanken über die Geschichte des deutschen Theaters ist die Theorie der französischen Theoretiker Deleuze, Guattari und Gobard, die ihre Aufmerksamkeit auf die sogenannte "Kleine Literatur" richten und ein Sprachenmodell jener Zeit entwickeln, in der u.a. Kafka schrieb. Auf die Situation des Prager deutschen Theaters angewandt bietet das Modell ein differenzierteres Bild dieser Bühne und der Epoche als es die sonst übliche Einteilung in Tschechen und Deutsche zu tun vermag. Gleichzeitig geht es hier um den Symbolwandel des Theaters an sich und der Gebäude, in denen das deutsche Theater in Prag im Laufe der Jahre untergebracht wurde.
Den Vortrag hält Veronika Ambros. Ambros war nach ihrer Emigration nach Deutschland als wissenschaftliche Assistentin an der Freien Universität Berlin tätig. Seit 1989 lehrt sie an der University of Toronto slawische Sprachen und Literaturen, seit 1993 als Professorin. Der Eintritt ist frei. Beginn ist 19 Uhr.

Kontakt: Tschech. Zentrum, Friedrichstr. 206, 10969 Berlin; Tel. 030-208 25 92; http://www.czech-berlin.de

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