10.01.2003
Journalisten brauchen Kontakte
(DTPA/IDOR) MARKTREDWITZ: Die Berichterstattung über das Nachbarland Tschechien ist in deutschen Medien meist sehr einseitig. Kriminalität, Prostitution und Tankparadies sind die gängigen Schlagworte. Für ein ausgewogeneres Bild fehlt unter anderem der Kontakt zu tschechischen Journalisten. Die Sprachbarrieren sind dabei oft das größte Hindernis.
Die Euregio Egrensis und das Deutsch- tschechische Informationszentrum IDOR Marktredwitz wollen helfen, die bestehenden Hürden zu überwinden und veranstalten deshalb am 17. Januar, 15 Uhr im Ost- West- Kompetenz- Zentrum Marktredwitz ein erstes Initiativtreffen für Chefredakteure und Redakteure aus dem Dreiländereck Sachsen, Bayern und Böhmen.
Impulse für gemeinsame Gespräche mit den tschechischen Kollegen sollen die Vorträge der Geschäftsführer führender deutscher und tschechischer Meinungsforschungsinstitute geben. Die beiden Wissenschaftler - Klaus-Peter Schöppner, Geschäftsführer von EMNID in Bielefeld, und Jan Herzmann, Geschäftsführer von Factum in Prag - informieren die Journalisten über die Akzeptanz der EU-Erweiterung bei der Bevölkerung Deutschlands und Tschechiens sowie anderer Beitrittskandidaten. Sprachmittler sorgen dafür, dass die Kontaktaufnahme unter den Journalisten im Anschluss an die Vorträge nicht an sprachlichen Verständigungsproblemen scheitert.

Copyright © 2003 by KabelJournal GmbH Beierfeld. Alle Rechte vorbehalten.
Eine Haftung für die Richtigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden!