17.12.2002
Sachsen und Slowakische Republik kommen sich näher
(DTPA/MT) DRESDEN: Sachsen und die Slowakische Republik wollen ihre Zusammenarbeit ausbauen. Neben der Intensivierung bilateraler Projekte werden sich beide Länder künftig gemeinsam an bestehenden Programmen der Europäischen Union beteiligen. Einen Schwerpunkt bildet dabei das Projekt "SUSTRAIN" (deutsche Übersetzung: Nachhaltige Verkehrsinfrastruktur und internationale Verkehrskonzepte für das nördliche Zentraleuropa), das den Verkehrskorridor Berlin-Dresden-Prag-Wien-Bratislava-Budapest und dessen Auswirkungen auf die Regionalentwicklung untersucht. Außerdem wollen beide Länder ihre Erfahrungen beim Hochwasserschutz austauschen.
Dies wurde auf der konstituierenden Sitzung der Sächsisch-Slowakischen Arbeitsgruppe, die heute (17.12.) in Dresden zu Ende ging, vereinbart. "Gerade angesichts der weitreichenden Ergebnisse des Kopenhagener Erweiterungsgipfels erhalten die Partnerschaften, wie wir sie mit der Slowakischen Republik und seit längerem schon mit unseren Nachbarn Polen und Tschechien pflegen, eine besondere Bedeutung", hob der Sächsische Staatsminister Stanislaw Tillich hervor. "Für uns ist die EU-Osterweiterung eine Selbstverständlichkeit und schon jetzt Realität. Solche Partnerschaften bilden das Fundament für ein zusammenwachsendes Europa. Sachsen kann und sollte dabei aufgrund seiner Geschichte und seiner zentralen Lage im künftigen Europa eine wichtige Rolle spielen", so Tillich.

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