25.01.2017
Zukunftsfonds verlängert
(DTPA/MT) PRAG: Als "großartige Nachricht für alle, denen die deutsch-tschechischen Beziehungen am Herzen liegen" nimmt der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds die Vereinbarung beider Länder über die Verlängerung seiner Tätigkeit um weitere zehn Jahre auf. "Für die Menschen diesseits und jenseits der Grenze wird es so auch weiterhin immer leichter, den Weg zueinander zu finden", begrüßt Tomáš Jelínek, Geschäftsführer des Zukunftsfonds, die gemeinsame Vereinbarung.
Die Regierungschefs beider Länder, Angela Merkel und Bohuslav Sobotka, gaben die Verlängerung anlässlich des 20. Jahrestages der Deutsch-Tschechischen Erklärung vom 21. Januar 1997 bekannt. Im Zuge der Erklärung war der Zukunftsfonds am 29.12. 1997 ins Leben gerufen worden. Seine Tätigkeit war zunächst auf zehn Jahre angesetzt. Im Jahr 2007 beschlossen die Regierungen beider Länder eine Verlängerung um weitere zehn Jahre.
Seit seiner Gründung hat der Zukunftsfonds rund 54 Millionen Euro für 9.500 deutsch-tschechische Projekte zur Verfügung gestellt. "Auch in Zukunft wollen wir uns vor allem auf die Begegnung von Jugendlichen, den kulturellen Austausch sowie einen möglichst breiten Dialog der Zivilgesellschaften beider Länder fokussieren", erklärt Tomáš Jelínek. "Zudem werden wir mit unseren Projektausschreibungen zum Thema des Jahres weiterhin auf aktuelle Herausforderungen reagieren, die beide Länder betreffen". Das Thema des Jahres 2017 lautet "medien.kompetenz.fördern".
Um das bessere Verständnis zwischen Deutschen und Tschechen zu fördern, hat der Deutsch-tschechische Zukunftsfonds (DTZF) in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Journalistenverband (DJV) und dem Journalistensyndikat der Tschechischen Republik (Syndikát novinářů ČR) 2016 erstmals den Deutsch-tschechischen Journalistenpreis ausgeschrieben. Mit ihm werden deutsche und tschechische Journalistinnen und Journalisten ausgezeichnet, die vorurteilsfrei und differenziert über das jeweilige Nachbarland berichten. Am 29. Januar 2017 findet in Prag die feierliche Preisverleihung statt.

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