05.12.2002
Baustellenkontrolle durch Zollbeamte
(DTPA/FM) AUE/CHEMNITZ: Im Rahmen einer obligatorischen Baustellenkontrolle inspizierte der Zoll gestern (04.12.) den Umbau der Schule Aue-Brünlasberg zum Alten- und Pflegeheim. Dabei stand eventuelle illegale Beschäftigung im Baugewerbe im Mittelpunkt
Die Kontrolle (Bild) durch die Mitarbeiter des Zollamtes Chemnitz verlief allerdings sehr unspektakulär. Nach den bisherigen Auswertungen stießen die Beamten auch nicht auf Unregelmäßigkeiten. Alle Arbeitnehmer sind demnach ordnungsgemäß gemeldet und werden nach Tarif bezahlt. Auch haben die Arbeitgeber keine Sozialversicherungsleistungen unterschlagen bzw. veruntreut. Die Zollbeamten mussten auch keine Sicherheitsmängel oder andere Unregelmäßigkeiten an das Gewerbeaufsichtsamt melden.
Baustellenkontrollen gehören zu den Hauptaufgaben der Beamten des Chemnitzer Zollamtes. Teamleiter Frank Stock betonte jedoch, dass Zwischenfälle wie Fluchtversuche von Bauarbeitern im Erzgebirge zu den großen Ausnahmen gehören. Meist achten in dem hartumkämpften Geschäft die Arbeitnehmer selbst darauf, dass auf der eigenen Baustelle und bei der "Konkurrenz" alles mit rechten Dingen zugeht. Außerdem sind kaum Ausländer auf Baustellen der Region tätig - auch Arbeitnehmer aus dem "Bald-EU-Land" Tschechien stellen für den Zoll kein Problem dar, weil sie faktisch nicht auf öffentlichen Baustellen im Erzgebirge anzutreffen sind.
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