06.11.2002
Projektbörse zum Thema Städtekooperation
(DTPA/NB) BERLIN: Das Deutsche Seminar für Städtebau und Wirtschaft (DSSW) lädt im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie und in Zusammenarbeit mit dem Rat der Gemeinden und Regionen in Europa (Deutsche Sektion) am 28. und 29. November 2002 in Berlin zu einer INTERREG- Projektbörse ein.
Im Mittelpunkt steht an beiden Tagen die politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit der Städte im zukünftigen Europa - insbesondere im Hinblick auf die Innenstadtentwicklung. Untersuchungen zeigen, dass gerade kleinere und mittlerer Unternehmen in den ostdeutschen Innenstädten noch zu wenig auf das wirtschaftliche Potenzial internationaler Kooperation in Europa bauen. Deshalb bietet das DSSW mit der Projektbörse Vertretern von Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern und Einzelhandelsverbänden, Vertretern der Regionen, Projektträgern und Beratungsunternehmen etc. einen ‚Marktplatz' für die Suche nach Projektpartnern und nach den besten Lösungsansätzen.
In Workshops stellen Teilnehmer Ideen, laufende Kooperationsvorhaben und erfolgreich abgeschlossene Projekte vor, die von der EU im Rahmen der Regionalförderung finanziert werden. Experten aus der Verwaltung, der Politik, aus Verbänden und Beratungsunternehmen stehen den Teilnehmern während der Projektbörse als ‚Coaches' zur Verfügung. Das DSSW will mit der Projektbörse den Erfahrungsaustausch fördern und auf diesem Wege erreichen, dass erfolgreiche Konzepte der politischen und wirtschaftlichen Kooperation in Europa ‚Schule machen'.
Die Teilnahme an der Projektbörse ist kostenlos. Vorschläge für Projektpräsentationen in den Workshops nimmt das DSSW gerne entgegen.
Das DSSW ist eine Initiative der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft und erarbeitet seit 1993 Konzepte zur Revitalisierung der ostdeutschen Innenstädte. Im Mittelpunkt steht dabei die Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen aus Handel und Dienstleistung.
INTERREG ist ein Programm der Europäischen Kommission, das die Zusammenarbeit von Grenzregionen und anderen Regionen in Europa fördert. Deutschland erhält im Förderzeitraum 2000 - 2006 knapp 800 Millionen Euro aus diesem Topf. Mit dem Förderprogramm soll der wirtschaftliche und soziale Zusammenhalt in der Europäischen Union gestärkt werden.
Weitere Informationen unter www.dssw.de oder telefonisch bei RUGO Kommunikation, Frau Beck 030/390 79 22 16.

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