30.10.2002
Durchschlag im Christine-Tunnel
(DTPA/MT) DRESDEN: Im 2320 Meter langen Christine-Tunnel im Zuge des Neubaus der A 17 ist am Dienstag die letzte Sprengladung gezündet worden. Nach dem Innenausbau soll der Christine-Tunnel in Coschütz gemeinsam mit dem bereits durchschlagenen 1060 Meter langen Gabriele-Tunnel in Dölzschen und der Brücke über die Weißeritz im Sommer 2004 befahrbar sein. Die aufwändige Tunnel- Brücke- Tunnel- Konstruktion gehört zu einem neun Kilometer langen Autobahnabschnitt, dessen Kosten mit 232,7 Mio. Euro veranschlagt sind. Der Coschützer Tunnel allein wird etwa 87 Mio. Euro kosten. Die Mitfinanzierung der A17 (in Tschechien D 8) aus europäischen EFRE- Mitteln ist mittlerweile klar. Seit dem 30. September liegt dem Freistaat der Bewilligungsbescheid der EU-Kommission über 277 Mio. Euro vor.
Gemeinsam mit Tschechien wird an der Fertigstellung der durchgehenden Verbindung Dresden- Prag Ende 2005 festgehalten. Ein erster 3,6 km langer Autobahnabschnitt zwischen der A 4 und der B 173 ist seit einem Jahr in Betrieb. Die knapp 13 km lange Strecke von Dresden Süd (B 170) bis Pirna (B 172a) ist seit Dezember 2001 im Bau. Für den dritten, 19,3 km langen Abschnitt bis zur Grenze soll im Frühjahr 2003 Baubeginn sein. Die 410 m lange und 16,9 Mio. Euro teure Grenzbrücke wird vollständig von Tschechien gebaut.

Copyright © 2002 by KabelJournal GmbH Beierfeld. Alle Rechte vorbehalten.
Eine Haftung für die Richtigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden!