03.03.2016
Zusammenarbeit von Wissenschaftlern hat Potential
(DTPA/MT) DRESDEN: Forschungskooperationen von sächsischen und tschechischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern werden intensiviert. Die neuen Möglichkeiten, die das EU-Programm "Horizon 2020" bietet, sollen dafür umfassend genutzt werden. Darüber informierte die sächsische Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange nach ihrem Besuch in Prag. Dort war sie mit Vertretern aus Wissenschaft, Hochschule und Forschung Tschechiens zusammengekommen.
"Da sich sächsische Hochschulen und Forschungseinrichtungen derzeit überwiegend gen Westeuropa orientieren, liegt hier noch ein großes Potenzial. Die Vernetzung mit Partnern in grenzüberschreitender Nähe ist für sächsische Wissenschaftler äußerst wichtig, da mit dem Aufbau neuer hervorragend ausgestatteter Forschungseinrichtungen grenznah auf tschechischer oder auch auf polnischer Seite eine höhere überregionale Sichtbarkeit entsteht, die allen zu Gute kommt", betont Dr. Eva-Maria Stange.
Die EU hat mit "Horizon 2020" erstmalig eine Förderlinie unter dem Namen "Widening participation" aufgenommen, die gezielt den Aufbau international sichtbarer Forschungsleuchttürme in strukturschwachen Gebieten Ost- und Südeuropas unterstützt. Ziel ist, die Budgets für Strukturfonds und für "Horizon 2020" so miteinander zu vernetzen, dass es strukturschwachen Regionen gelingt, vor Ort exzellente Forschungszentren aufzubauen.

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