24.09.2002
Tschechisch-deutsche Begegnungen in Hradec Králové
(DTPA/KK) HRADEC KRÀLOVÈ: Vom 18. bis 21. September fand an der Universität Hradec Králové ein "Europäisches Kolloquium" statt (DTPA berichtete). Drei Tage lang diskutierten 60 tschechische und deutsche Studierende ihre Bilder des Anderen, Entwicklung und Perspektiven der tschechisch-deutschen Beziehungen und Möglichkeiten der Projektarbeit zur Förderung des Austausches und der europäischen Zusammenarbeit.
Neben der Arbeit in Kleingruppen (Epochen der Beziehung, Stereotypen und Vorurteile, Zukunftsentwürfe, Karikaturen, Interviews auf der Straße) konnten sich die Teilnehmer in Vorträgen und Gesprächen mit eingeladenen Referenten (Pavel Kohout, Daniel Kraft - Brücke/Most-Stiftung, Mons. Josef Socha - Generalvikar der Diözese Hradec Králové) mit verschiedenen Aspekten des Themas auseinandersetzen.
Einen breiten Raum nahmen auch die unterschiedlichen Facetten der tschechisch- deutschen Projektarbeit ein, die durch Günter Fiedler (Zentrum für deutsch-tschechische Verständigung, Trutnov), Pavlina Richterová (IDOR, Marktredwitz) und Marie Raková und Kamila Šmídová (MIP, Olomouc) präsentiert wurden. Außerdem hatten die tschechischen Studierenden Stadtführungen durch Hradec Králové zu verschiedenen Themen vorbereitet, mit denen sie den deutschen Teilnehmern ihren Studienort näher brachten.
In einem Abschlussgespräch brachten die Teilnehmer ihre Freude über die gelungene Begegnung zum Ausdruck. Beide Seiten fühlten sich durch die gemeinsame Arbeit und den Austausch der Verwirklichung eines geeinten Europa einen großen Schritt näher. Die Überwindung von nationalen Unterschieden und das Bewusstsein von kulturellen Gemeinsamkeiten waren die Wünsche der Studierenden für die Zukunft der tschechisch- deutschen Beziehungen.

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