13.02.2000
Gerichte können direkt miteinander kommunizieren
(DTPA) BERLIN/PRAG: Straf- und Zivilgerichte in Deutschland und Tschechien können jetzt direkt miteinander kommunizieren. Möglich macht das ein Justizabkommen beider Länder. Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin und ihr tschechischer Amtskollege Otakar Motejl unterzeichneten in dieser Woche drei völkerrechtlich Verträge. Diese sollen für eine Vereinheitlichung bei Rechtshilfeverfahren sorgen und die Dienstwege verkürzen. Bisher war für deutsche und tschechische Straf- und Zivilgerichte ein Umweg über die entsprechenden Ministerien notwendig.

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