09.08.2002
Metz: Zollverwaltung auch nach der EU-Erweiterung
(DTPA/MT) DRESDEN: Sachsens Finanzminister Dr. Horst Metz und Frank Conrad, Vorsitzender des Sächsischen Beamtenbundes, sind sich in ihrer Einschätzung der Pläne des Bundesfinanzministers bezüglich der Präsenz der Zollverwaltung in Sachsen einig: "Auch nach der EU-Osterweiterung ist es unumgänglich, dass in Sachsen eine starke Zollpräsenz besteht. Der Bund ist aufgefordert, entsprechende Vorkehrungen zu treffen, um möglichst viele Zollbeamte der aufzulösenden Zolldienststellen in neuer Funktion in Sachsen zu belassen.", betonten beide im Rahmen eines in Dresden durchgeführten Gespräches.
Der Sächsische Beamtenbund unterstützt deshalb den Vorstoß der Staatsregierung, von der Bundesregierung zu fordern, das geplante Zoll-Servicecenter Ost in Löbau einzurichten. "Durch diese Standortentscheidung würde einerseits dem vorgesehenen massiven Personalabbau in der Oberlausitz entgegengewirkt und andererseits Arbeitsplätze für zahlreiche in dieser Region wohnende Zollbeamte geschaffen.", bekräftigten Metz und Conrad übereinstimmend.
Beide vereinbarten, sich weiterhin gemeinsam für die berechtigten Interessen sowohl der Region als auch der Mitarbeiter gegenüber der Bundesregierung einzusetzen.

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