07.08.2002
Gillo will starke Grenzregion
(DTPA/MT) DRESDEN: Sachsens Staatsminister Dr. Martin Gillo will, dass sich die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH künftig verstärkt um Vernetzung und Clusterbildung kümmert. Internetbasiert soll hier eine Wirtschaftsdatenbank aufgebaut und geführt werden, auf die alle potenziellen Investoren und Bürger Zugriff haben. Gillo: "Die Zusammenarbeit der Kleinen vom Einkauf angefangen, über Marketing, Forschung und Entwicklung bis hin zu Messeauftritten ist ein möglicher Weg, um Nachteile gegenüber größeren und kapitalstärkeren westdeutschen Mitbewerbern abzubauen."
In Vorbereitung auf die bevorstehende EU-Osterweiterung will Gillo die "Nachbarn im Osten" in die zu entwickelnden Cluster einbeziehen. "Ich werde mich auch für grenzübergreifende Gewerbegebiete stark machen. Hier können sächsische, polnische und tschechische Unternehmen schon vor der EU-Osterweiterung voneinander lernen und profitieren und sich so einen Wettbewerbsvorsprung verschaffen." In länderübergreifenden Wirtschaftsforen mit Polen und Tschechien soll über Chancen und Risiken der EU-Osterweiterung aufgeklärt werden.

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