01.08.2002
Mehr Geld für Staatsstraßen in Sachsen
(DTPA) DRESDEN: Mit 135 Millionen Euro jährlich will Sachsen in den nächsten Jahren rund 20 Prozent mehr für den Ausbau des Staatsstraßennetzes ausgeben. Um den entsprechenden Planungsvorlauf zu schaffen, werden zusätzlich die Planungsmittel für Autobahnen, Bundes- und Staatsstraßen von derzeit 38 auf 61 Millionen Euro erhöht.
"Damit wollen wir den Ausbau der Infrastruktur beschleunigen. Ich denke, dass der Landtag dem Haushaltsentwurf der Staatsregierung in diesen Punkten zustimmt", sagte Staatssekretärin Andrea Fischer heute (01.08.02) vor Journalisten in Dresden.
Von den Investitionen sollen insbesondere die strukturschwachen Regionen wie zum Beispiel die Oberlausitz und das Erzgebirge profitieren.
Rund 10,4 Milliarden Euro sind seit 1991 in Sachsen in den Ausbau der Straßeninfrastruktur geflossen. "Trotzdem sind wir vom ‚Weststandard' noch weit entfernt. Neben dem teilungs-bedingten Nachholbedarf steht mit der EU-Osterweiterung eine weitere Herausforderung vor der Tür", so Andrea Fischer. 570 km EU-Außengrenze seien für den grenzüberschreitenden Verkehr durchlässiger zu machen. Dafür sei ein Sonderprogramm in Höhe von ca. 500 Millionen Euro notwendig.

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