10.10.2000
Kurzsichtiger Busfahrer ohne Brille
(DTPA/mu) PRAG: Wegen Totschlags muss ein tschechischer Busfahrer für vier Jahre ins Gefängnis. Vor etwa 20 Monate verursachte er ein Busunglück, bei dem zehn Fahrgäste ums Leben kamen. Der kurzsichtige Mann sei ohne Brille gefahren, befand das Gericht heute in seinem Urteil. Zudem habe er den Sicherheitsabstand nicht eingehalten.
Der 41-Jährige streifte am 2. Februar 1999 mit seinem voll besetzten Linienbus in Mittelböhmen einen Lastwagen. Dadurch kippte der Bus mit hoher Geschwindigkeit in einen Graben. Bei dem Unglück starben zehn Passagiere, 27 wurden verletzt. Es war das schwerste Busunglück der vergangenen zehn Jahre in Tschechien.

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