12.07.2002
Erzgebirge: wärmer, aber feuchter
(DTPA/SvS) DRESDEN: In Sachsen wandelt sich das Klima. Zu diesem Ergebnis kamen jetzt Wissenschaftler der TU (Technische Universität) Bergakademie, der TU Dresden und des Sächsischen Landesamtes für Umwelt und Geologie. Nach den Berechnungen werde der Luftraum um Leipzig trockener, dafür komme es aber im Erzgebirge zu deutlich heftigeren Niederschlägen. Aber: diesen Trend gibt es bereits seit mehr als 50 Jahren. Im Erzgebirge sei die Temperatur um rund 2 Grad gestiegen - zehn Mal mehr als die globale Erwärmung. Die Schneehöhe ist wesentlich zurückgegangen, auch dieser Trend werde sich noch fortsetzen. Allerdings sei dies noch keine Katastrophe, Ökosysteme könnten sich in gewissem Maße auch anpassen. Auch für den Menschen sei alles nur eine Frage der Gewohnheit.
Diese Trends seien, so die Wissenschaftler, auf den Treibhauseffekt zurückzuführen.

Bild: Zukünftig ein seltener Anblick: verschneite Häuser und Straßen.
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