08.02.2000
Euroregion Elbe/Labe mit neuen Aufgaben
(DTPA) PIRNA: Die Euroregion Elbe/Labe wird in der Gemeinschaftsinitiative Interreg III der Europäischen Union künftig wesentlich mehr in die Vorbereitungs- und Entscheidungsprozesse einbezogen.
Sachsens Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Stanislaw Tillich, und der Präsident der Euroregion Elbe/Labe, Hans-Jürgen Evers, vereinbarten dazu die Zusammenarbeit bei der Entwicklung grenzüberschreitender Projekte. Koordinatorin Karina Krause wird in Kooperation mit den zuständigen Landesbehörden und den Projektträgern Projektvorschläge erarbeiten. Karina Krause steht als Ansprechpartnerin während Vorbereitung und Realisierung der Projekte zur Verfügung. Zu erreichen ist sie in der Geschäftstelle, Emil-Schlegel-straße 11, 01796 Pirna. Für die Gemeinschaftsinitiative Interreg III können weitere Projektvorschläge eingereicht werden.
Alle vier Euroregionen in Sachsen profitieren nach Aussage von Verantwortlichen der Euroregion Elbe/Labe von dem innovativen Modell der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit dem Freistaat Sachsen. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit könne dadurch intensiviert und qualitativ verbessert werden.
Derzeit laufen die organisatorischen Vorbereitungen für den Förderzeitraum der europäischen Gemeinschaftsinitiative Interreg III. Voraussichtlich Mitte des Jahres wird Klarheit über das operationelle Programm und weitere Verfahrensfragen bestehen.
Im sächsischen Grenzraum konnten durch das Vorgängerprogramm Interreg II in der Zeit von 1995 bis 1999 zirka 500 Projekte mit europäischen Mitteln in Höhe von 300 Millionen DM durchgeführt werden.

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