28.04.2014
Skulptur an der "Karlsroute" auf dem Radrehkreuz
(USt) EIBENSTOCK: Das Raddrehkreuz Blauenthal ist nun offiziell an die Öffentlichkeit übergeben worden. Am 26. April fand 10 Uhr eine kleine Veranstaltung auf den neu gestalteten ehemaligen Busplatz im Eibenstocker Ortsteil Blauenthal statt. Im Beisein von ca. 200 Gästen, darunter auch Vertreter der Forstwirtschaft, der Tourismuswirtschaft, der Behörden und der Vereine, enthüllten der Landtagsabgeordnete Thomas Colditz, die Bürgermeister Uwe Staab (Eibenstock), Heinrich Kohl (Aue), Franticek Kubis (Nove Hamry) sowie Sascha und Christian Döhler eine Skulptur aus Aluminium.
Es war von Anfang an der Wille der Kommunalpolitik, dieses Raddrehkreuz zu einem besonderen Magneten zu machen, über den jeder Nutzer der "Karlsroute" spricht und sich auch gerne hier zum Verweilen einladen lässt. Die zeigt eine sich teilende Straße, die quasi ein Fahrrad trägt. Dieser Ort ist symbolträchtig zum einen für eine sich teilende Radroute. Dieser Ort ist symbolträchtig für sich einander annähernde Länder und dieser Ort ist symbolträchtig für die Grenzenlosigkeit des Tourismus hier im Erzgebirge. Die kleine Skulptur symbolisiert genau diese drei Grundgedanken.
Das Projekt "Raddrehkreuz Blauenthal" ist eines von drei Bauvorhaben, die die Stadt Eibenstock als der LEAD-Partner in diesem Ziel3-Projekt realisiert. Nachdem im vergangenen Jahr der Wegeabschnitt Zimmersacher und der Wegeabschnitt Wildenthal mit insgesamt rund 1.000 m Radweg asphaltiert wurden, stehen wir heute hier zur Übergabe des zweitgrößten Projektes. Der ehemalige Busplatz Blauenthal wurde für rund 230.000 EUR komplett umgestaltet. Im Rahmen der Ziel3-Förderung wurden 85 Prozent davon von der europäischen Union finanziert. Zentraler Gedanke war dabei die radverkehrsfreundliche Gestaltung dieser Kreuzung. Hier an diesem Ort führt der "Mulderadweg" weiter in Richtung Westen und die "Karlsroute" weiter in Richtung Süden. Neben Informationstafeln wurden auch einige Sitzgruppen aufgestellt. Ein kleiner Parkplatz sorgt für eine günstige Einstiegsmöglichkeit für Radfahrer, die mit dem Pkw anreisen. Der Hauptteil des Raddrehkreuzes ist der Kreisverkehr, der die S 274 von der Zufahrt des ehemaligen Bahnhofsgeländes hier trennt. Im Herbst 2014 wird dann die gesamte "Karlsroute" eröffnet. (Bildquelle: Stadtverwaltung Eibenstock)
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