21.06.2002
Gemeinsames Vorgehen gegen Kriminelle
(DTPA/MT) DRESDEN: Über einen Erfolg bei der Bekämpfung der Organisierten Kriminalität im deutsch-tschechischen Grenzgebiet kann sich das Landeskriminalamt Sachsen freuen. Zwei durch die Staatsanwaltschaft Görlitz mit internationalen Haftbefehlen gesuchten Kosovo-Albanern konnten auf dem Gebiet der tschechischen Republik festgenommen werden. Ein wesentlicher Baustein hierfür war die enge Zusammenarbeit der sächsischen OK-Spezialisten mit der Nationalen Drogenzentrale in Prag und der Direktion der Fremden- und Grenzpolizei Usti nad Labem.
Die beiden Männer im Alter von 26 und 33 Jahren, die als Drahtzieher und Organisatoren einer 60-köpfigen Tätergruppe gelten, wurden am 13. Mai 2002 und am 11. Juni 2002 durch Spezialeinheiten der tschechischen Polizei festgenommen. Ihnen wird Rauschgiftschmuggel und Schleusungskriminalität zur Last gelegt.
Beide Beschuldigte wurden der Bezirksstaatsanwaltschaft Usti nad Labem überstellt und befinden sich in Auslieferungshaft.

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