11.02.2014
Deutsch-tschechische Rot-Kreuz-Schau
(DTPA/Chr) BEIERFELD: Seit 2013 hat das Sächsische Rot-Kreuz-MuseumBeierfeld eine Partnerschaft mit dem Museum T. G. Masaryk im tschechischen Lány. Dieses widmet sich dem ersten tschechischen Präsidenten und seiner Tochter, die als Gründerin des Roten Kreuzes in ihrem Heimatland gilt. Durch die Partnerschaft der Museen entstand die Idee zum gegenseitigen Austausch. Dieser mündet jetzt in zwei erste gemeinsame Ausstellungen. Die Beierfelder hatten bereits am 6. Februar in Lány die Sonderschau "Der Weg des Krieges - das Rote Kreuz im Ersten Weltkrieg" eröffnet. Nun waren die Tschechen an der Reihe. Sie durften am 7. Februar ihre Ausstellung im Erzgebirge aufbauen. Die tschechischen Gastaussteller präsentieren in Zusammenarbeit mit dem Club der Rot-Kreuz-Geschichte der Tschechischen Rot-Kreuz-Ortsgruppe Exponate aus der k und k Monarchie.
Auch wenn zur Eröffnung einen Tag später keine Schwester nötig war, gab es zur Freude der Gäste auch bewegte Szenen. Zwei der tschechischen Aussteller traten in historischen Uniformen eines Leutnants und einer Rot-Kreuz-Schwester in der Österreichisch-Ungarische Monarchie auf. Die auch als k und k bezeichnete Doppelmonarchie einstand im Jahre 1867 und endete 1918. Die Ausstellung in Beierfeld soll mit ihren historischen Bildern und Dokumenten die Arbeit und die Geschichte des Roten Kreuzes in dieser Zeit widerspiegeln. Die Ausstellungen in Beierfeld und Lány können noch bis Mitte April besichtigt werden. (Bildquelle: KJ/Christian Schenk)
Bild zur Nachricht

Copyright © 2014 by KabelJournal GmbH Beierfeld. Alle Rechte vorbehalten.
Eine Haftung für die Richtigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden!