10.06.2002
Zeitung: Fleischer in Tschechien zocken Kunden ab
(DTPA/DH) BRNO: In Tschechien gibt es immer mehr Fleischer, die dem ahnungslosen Kunden überteuertes Rindfleisch verkaufen. Das berichtet die Sächsische Zeitung unter Berufung auf das Veterinäramt der mährischen Hauptstadt Brno (Brünn).
Seit letztem Oktober muss mit einer Marke gekennzeichnet werden, ob es sich um hochwertiges Bullen- oder minderwertiges Kuhfleisch handelt. Viele Fleischer vertauschen dem Bericht zufolge diese Marken. Der Kunde erkennt den „Etikettenschwindel“ oft nicht auf den ersten Blick. Bis zu 30 Kronen (0,90 Euro) pro Kilogramm muss der Verbraucher durchschnittlich draufzahlen, wenn er das vermeintliche Bullenfleisch kauft. Dass es sich dabei aber immer öfter um das weniger zarte und dunklere Kuhfleisch handelt, bemerke er erst beim Essen, so das Blatt.
Nun soll eine Methode entwickelt werden, die das Vertrauen der verunsicherten Kunden zurückgewinnen soll. Durch eine Gen-Untersuchung sind die Geschlechtsunterschiede eindeutig nachweisbar.
Bei Verstößen müssen die Fleischer bis zu einer Million Kronen Strafe bezahlen.

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