08.02.2000
Kavan über die tschechisch-deutschen Beziehungen
(DTPA) PRAHA/PRAG: Zwischen der Tschechischen Republik und Deutschland herrschen derzeit die besten und intensivsten Beziehungen seit der Entstehung des tschechischen Staates 1993. Das betonte der tschechische Außenminister Jan Kavan vor Mitgliedern des Abgeordnetenausschusses für die europäische Integration in Prag. Er bezeichnete Deutschland als einen guten und bedeutenden Verbündeten bei den Bemühungen Tschechiens um den EU-Beitritt. Kavan nannte auch einige Schwierigkeiten in den Beziehungen der beiden Länder, betonte aber, dass beispielsweise die Lösung der Entschädigung der NS-Zwangsarbeiter schon "am Horizont zu sehen" sei. Die Verhandlungen darüber bezeichnete er als "sehr, sehr hart". Als Priorität der tschechischen Regierung bezeichnete Kavan ein positives Gutachten der Europäischen Kommission. Sie wird im kommenden Jahr die Vorbereitungsstufe für den EU-Beitritt erneut beurteilen.

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