22.01.2014
Das unbekannte Spielzeugland
(DTPA/MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Im Rahmen der Ausstellung "Weihnachten im sächisch-böhmischen Erzgebirge" (Bild) im Erzgebirgsmuseum Annaberg-Buchholz haben interessierte Bürger am Freitag (24.01.) die Gelegenheit, tiefer in das Thema Holzspielzeugproduktion einzusteigen. Dr. Albrecht Kirsche, einer der Leihgeber der aktuellen Sonderausstellung, lädt um 17 Uhr ins Erzgebirgsmuseum ein. Unter der Überschrift "Das unbekannte Spielzeugland im böhmischen Erzgebirge" blickt der Dresdner Forscher in die Geschichte und über die Grenze.
Thematisiert wird die fast vergessene Spielzeugherstellung im böhmischen Erzgebirge, die ihre Wurzeln überwiegend in Sachsen hat. Der reich bebilderte Vortrag beginnt mit der Entstehung des Holzdrechselns und seiner Abhängigkeit vom Bergbau. Gezeigt werden Unterschiede und Gemeinsamkeiten bei der Entwicklung der Spielwarenproduktion jenseits der Grenze vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart.
Außerdem geht Dr. Kirsche auf die Bedeutungen der Fachschulen, die Verleger, die Zollbedingungen und natürlich auf Hersteller und ihre Produkte ein. Dargestellt wird auch, welche Folgen die Vertreibung der deutschen Bevölkerung auf die Spielzeugproduktion im böhmischen Erzgebirge hatte.
Der Eintritt zum Vortrag ist frei. (Bildquelle: KJ/Tom Badusche)
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