29.12.2013
INTERKLIM untersucht Klimawandel
(DTPA/MT) DRESDEN: Es ist wärmer geworden im sächsisch-tschechischen Grenzraum. Diesen deutlichen Trend der Temperaturentwicklung zeigen erste Ergebnisse aus dem Ziel3 - Projekt INTERKLIM.
Wie das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) mitteilte, sei die Jahresmitteltemperatur während der letzten beiden Jahrzehnte im Vergleich zu 1961 bis 1990 um 0,7 Grad Celsius (°C) angestiegen: von 7,5 auf 8,2°C. Am deutlichsten von der Erwärmung betroffen sind das Frühjahr mit 0,9 Grad und der Sommer mit einem Grad. Damit habe sich auch die Vegetationsperiode um zirka acht Tage verlängert.
Für das Wohlbefinden des Menschen bedeutsame Kenn-Tage wie die Anzahl der heißen Tage (≥30°C) zeigen ebenfalls einen bedeutsamen Trend von plus vier Tagen pro Jahr. Im Gegensatz dazu hat die mittlere Anzahl der Eistage mit einer Maximum-Temperatur unter null Grad um vier Tage abgenommen.
Im Projekt INTERKLIM erarbeiten sächsische und tschechische Klimaexperten grenzüberschreitende Informationen zum Klimawandel und zu seinen regionalen Ausprägungen. Dazu werden die Veränderungen des Klimas im Zeitraum von 1961 bis 1990 (Klimanormalperiode) mit denen der letzten zwei Jahrzehnte (1991 bis 2010) verglichen. Ziel ist die Analyse der sich aktuell abzeichnenden und künftigen klimatischen Veränderungen im sächsisch-tschechischen Grenzraum.

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