27.11.2013
Weichen für Ziel 3-Programme gestellt
(DTPA/MT) DRESDEN: Das sächsische Kabinett hat Eckpunkte für die Ausgestaltung der künftigen EU-Programme der grenzübergreifenden Zusammenarbeit in der Förderperiode 2014-2020 gesetzt. Dazu gehören die Aufteilung der EU-Mittel auf die beiden Ziel 3-Programme, die Fördergebietskulisse sowie Vorschläge zur inhaltlichen Ausgestaltung. Umweltminister Frank Kupfer: "Die Kooperation mit unseren Nachbarn ist eine langjährige Erfolgsgeschichte, die es fortzusetzen gilt. Allein in der aktuellen Förderperiode haben Akteure in den grenznahen Bereichen von Sachsen, Polen und Tschechien bei ca. 250 Projekten gemeinsam angepackt und die Grenzen zwischen den Ländern vergessen lassen."
Unterstützt wird die grenzübergreifende Zusammenarbeit durch die Europäische Union. Der Freistaat Sachsen erhält für den Förderzeitraum 2014 bis 2020 Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von insgesamt rund 130 Millionen Euro, um die Ziel 3-Programme weiter fortzuführen. Davon stehen ca. 77 Prozent für das Programm mit der Tschechischen Republik und 23 Prozent für die Zusammenarbeit mit der Republik Polen zur Verfügung.
Die künftige Fördergebietskulisse umfasst die unmittelbar an der Grenze zur Tschechischen Republik bzw. zur Republik Polen liegenden sächsischen Landkreise Vogtlandkreis, Erzgebirgskreis, Mittelsachsen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Bautzen und Görlitz. Für das grenzübergreifende Programm mit der Tschechischen Republik hat sich das Kabinett auf eine Erweiterung des Fördergebietes um die kreisfreien Städte Dresden und Chemnitz, den Landkreis Zwickau sowie um die thüringischen Landkreise Saale-Orla und Greiz verständigt.
Die inhaltliche Ausrichtung der Programme wird zwischen den beteiligten Partnerländern in je einer gemeinsamen Redaktionsgruppe abgestimmt.
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