30.09.2000
Katastrophenschutzübung im Grenzgebiet
(DTPA/MT) KLINGENTHAL/WILZSCHHAUS: Bei der Katastrophenschutzübung "Westsachsen 2000" waren gestern deutsche und tschechische Kräfte im Einsatz. Genau 15 Uhr passierten drei Tanklöschfahrzeuge und ein Einsatzleitwagen den Grenzübergang Kraslice/Klingenthal. Die 11 Kameraden, die zu den Besatzungen gehörten, kamen von den Berufsfeuerwehren Chomutov, Karlovy Vary und Sokolov. Das Szenarium der Übung sah vor, dass die tschechischen Einsatzkräfte die eingesetzten deutschen Freiwilligen Feuerwehren bei einer Waldbrandbekämpfung in der Nähe von Wilzschhaus (Landkreis Aue-Schwarzenberg)zu Hilfe kommen.
Die TATRA-Tanklöschfahrzeuge können je bis zu 8000 Liter Löschwasser mit sich führen. Die deutschen Feuerwehrleute zeigten sich vor Ort von den Möglichkeiten dieser Fahrzeuge beeindruckt. Beim Löscheinsatz gingen deutsche und tschechische Kameraden gemeinsam vor (Foto).
Die Übung stand unter Beobachtung verantwortlicher Politiker und Katastrophenschützer aus beiden Ländern. Im September hatten der deutsche Bundesinnenminister Otto Schily und sein tschechischer Amtskollege Stanislav Gross einen deutsch-tschechischen Staatsvertrag über die gegenseitige Hilfe bei Katastrophen und schweren Unglücksfällen unterzeichnet.
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