29.09.2000
Erste gemeinsame Katastrophenschutzübung
(DTPA/MT) CHEMNITZ: Bis zu 1000 Einsatzkräfte sind heute bei der Katastrophenschutzübung "Westsachsen 2000" dabei. Erstmals bekommen die sächsischen Katastrophenschützer bei einer Übung Unterstützung von Helfern aus der Tschechischen Republik.
Im Übungsgebiet "Wilzschhaus" an der Grenze vom Landkreis Aue-Schwarzenberg zum Vogtlandkreis und im Übungsgebiet "Unterer Bahnhof" auf dem Territorium der Stadt Plauen wird in Ahnlehnung an die Unwetterkatastrophe 1999 im Mittleren Erzgebirgskreis der Ernstfall geprobt.
Erst am 19.09.2000 hatten der deutsche Bundesinnenminister Otto Schily und sein tschechischer Amtskollege Stanislav Gross einen deutsch-tschechischen Staatsvertrag über die gegenseitige Hilfe bei Katastrophen und schweren Unglücksfällen unterzeichnet.
Der Vertrag über die Zusammenarbeit beim Katastrophenschutz verbessert die Voraussetzungen für eine rasche und unbürokratische Hilfe in schweren Unglücksfällen. Er sieht spezielle Kommunikationsverbindungen, Erleichterungen bei der wechselseitigen personellen und materiellen Unterstützung sowie einen umfassenden Informations- und Erfahrungsaustausch vor.
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