28.09.2000
Naturpark-Treffen im Erzgebirge
(DTPA/MT) OBERWIESENTHAL: Heute beginnt in Oberwiesenthal die Jahresversammlung vom Verband Deutscher Naturparke. Unter den Gästen werden der sächsische Landwirtschaftsminister Steffen Flath, der Finanzminister von Thüringen Andreas Trautfetter und Landräte aus ganz Deutschland sein.
Bei der heutigen Abendveranstaltung werden elf deutsche Naturparke ausgezeichnet. Die prämierten Naturparke hatten sich an dem "Bundeswettbewerb Deutscher Naturparke 2000" beteiligt, der gemeinsam vom Bundesumweltminister und dem Verband Deutscher Naturparke e. V. (VDN) ausgelobt wurde. Der Naturpark Thüringer Wald wird für sein Projekt "Besucher-Informationseinrichtungen im Thüringer Wald" mit der Goldmedaille und einem Preisgeld von 10.000 DM ausgezeichnet. Der Naturpark Altmühltal erhält für seine "Regionalinitiative Altmühltaler Lamm" eine Silbermedaille und ein Preisgeld von 7000 DM. An den Naturpark Bergisches Land geht eine Bronzemedaille und ein Preisgeld von 5000 DM für die Initiative, die Vielfalt und Eigenart des Bergischen Lands zu vermitteln sowie für eine Initiative zur Vermarktung regionaler Produkte. Mit jeweils einer Ehrenurkunde werden die Leistungen der Naturparke Saar-Hunsrück, Pfälzer Wald/Nordvogesen, Schwäbisch-Fränkischer Wald, Oberer Bayerischer Wald, Hassberge, Erzgebirge-Vogtland, Niederlausitzer Landrücken sowie Dahme-Neideseen ausgezeichnet.
Der Verbandspräsident des VDN, Staatsminister a.D. Dr. Herbert Günther (Foto), betonte, dass alle prämierten Wettbewerbsprojekte ein hohes Niveau aufweisen. "Nur eine intakte Natur", so Günther bei der Pressekonferenz im Kurort Oberwiesenthal weiter, "gibt eine Chance auf Erholung.
Mit Oberwiesenthal wurde ganz bewusst ein Veranstaltungsort im Erzgebirge gewählt, da der Naturpark Erzgebirge/Vogtland in diesem Jahr sein 10-jähriges Bestehen feiert. Beim Wettbewerb vor zwei Jahren kam dieser Naturpark auf den dritten Platz. Das damalige Projekt hatte eine grenzüberschreitende Skimagistrale Krusné Hory - Erzgebirge zum Inhalt. Gegenwärtig ist mit dem "Schutzgebiet Pöhlbachtal" wieder ein grenzüberschreitendes Projekt in Arbeit.
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