05.05.2002
SPD Bayern: "Grenzlanddenken hinter uns lassen"
(DTPA/DH) BAYREUTH: Vor dem Hintergrund der bevorstehenden EU-Osterweiterung müssen die Menschen in Oberfranken nach Auffassung des SPD-Bezirksverbandes weg vom bisherigen Grenzlanddenken. "Wir lassen das alte Grenzland hinter uns und machen aus Oberfranken zusammen mit den tschechischen Nachbarn eine neue europäische Region", zitiert die Hofer „Frankenpost“ den Bezirksvorsitzenden und Bamberger Landtagsabgeordnete Friedrich Odenbach.
Odenbach sprach sich gleichzeitig für wesentliche Verbesserungen in der Verkehrsinfrastruktur aus: "Wir werden nicht um eine Ost-West-Verbindung durch das Fichtelgebirge umhinkommen." Deshalb sei eine rasche Aufnahme der als Fichtelgebirgsautobahn bezeichneten Straßenverbindung in den Bundesverkehrswegeplan auch das Anliegen der oberfränkischen SPD, so Odenbach.
Die Potenziale für eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit zum beiderseitigen Nutzen stuften Odenbach und Klaus Hamann, Leiter des Arbeitskreises Europa in der oberfränkischen SPD, als enorm ein. Als Beispiel nannten beide die Arbeitsgemeinschaft "Kurherz Europas" von zwölf Heilbädern.

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