27.09.2000
Zweite "Rollende Landstraße" über Görlitz
(DTPA/MT) DRESDEN: Die Deutsche Bahn AG (DB) will prüfen, ob eine zweite "Rollende Landstraße" über den Grenzübergang Görlitz möglich ist. Das versicherte heute der Konzernbeauftragten der Deutschen Bahn (DB) AG, Hans-Jürgen Lücking, bei einer Expertenanhörung vor dem Ausschuss für Bauen, Wohnen und Verkehr des Sächsischen Landtages.
Die Anhörung wurde auf PDS-Initiative durchgeführt. Die Sprecherin für Verkehrspolitik der PDS-Landtagsfraktion, Katja Kipping: "Da die Sächsische Staatsregierung bisher ihr Todesurteil für die 118 Kilometer lange Rollende Landstraße zwischen Dresden und Lovosice nicht zurückgezogen hat, brachte die PDS-Fraktion einen Antrag zur Zukunft und Wirtschaftlichkeit der RoLa ein."
Bei allen Differenzen bestätigten die Fachleute die Notwendigkeit der Weiterentwicklung der "Rollenden Landstraße" und die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene, insbesondere im kombinierten Ladungsverkehr (Container).

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