27.04.2002
Neue deutsch-tschechische Industriezone geplant
(DTPA/DH) ZITTAU: Die an der tschechisch-sächsischen Grenze gelegenen Städte Hradek nad Nisou (Grottau) und Zittau wollen eine gemeinsame Industriezone errichten. Als ein großes Problem, das der Realisierung des Pilotprojektes der tschechisch-sächsischen Zusammenarbeit derzeit im Wege steht, sei die unzureichende Verkehrsverbindung zwischen den nur wenige Kilometer voneinander entfernten Städten, sagte der Bürgermeister von Hradek, Milan Faltus dem Rundfunk in Prag.
Viele Investoren locke das gut vorbereitete Gelände bei Hradek sowie die nahe liegende Grenze zu Deutschland, wo die Mehrheit der Abnehmer ihren Standort habe, so Faltus. Da es in Hradek keinen Grenzübergang für den Güterverkehr gibt, müssen die exportierenden Firmen ihre Produkte derzeit auf einem 70 km langen Umweg über Varnsdorf nach Deutschland befördern. Auf eine Verbesserung der Verkehrsverbindung zwischen Hradek, Zittau und dem polnischen Bogatynia einigten sich Anfang April die Vertreter der Regierungen aller drei Länder.

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