03.05.2013
Bundes- und Landespolizei vertiefen Zusammenarbeit
(DTPA/MT) DRESDEN: Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich und Sachsens Innenminister Markus Ulbig haben in Dresden eine neue Sicherheitskooperation unterzeichnet. Ziel der Vereinbarung ist die Verbesserung der gemeinsamen Kriminalitätsbekämpfung, besonders im Bereich der Grenzkriminalität.
Künftig wird es täglich zwei gemeinsame Streifen zwischen Bundes- und Landespolizei geben. Die Beamten werden angepasst an die jeweilige Lage auf den Bundesautobahnen A 4 und A17 unterwegs sein. Hauptaufgabe dieser Streifen ist die grenzübergreifende Kriminalitätsbekämpfung in den jeweiligen Schwerpunktbereichen. Für die Landespolizei sind das z.B. die KfZ-Kriminalität und Drogenkriminalität, für die Bundespolizei z. B. illegale Einwanderung. Die Delikte in den unterschiedlichen Schwerpunktbereichen hängen oft eng miteinander zusammen, deswegen wird auch die Zusammenarbeit der Polizei enger verzahnt.
Bereits in Planung ist eine weitere "Gemeinsame Einsatzgruppe". Diese soll durch sichtbare und spürbare Präsenz den Fahndungsdruck erhöhen und für mehr subjektive Sicherheit im Grenzgebiet sorgen. Die Beamten sollen in Ostsachsen stationiert sein.
Die neue gemeinsame Streife und die "Gemeinsame Einsatzgruppe" sind eine weitere Ergänzung in der sächsischen Sicherheitsarchitektur. Bisher gibt es bereits eine überwiegend verdeckt und zivil operierende Gemeinsame Fahndungsgruppe zwischen Bundespolizei und sächsischer Polizei. Außerdem sind Beamte der Bundespolizei an der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Metall beteiligt.

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