15.02.2013
Für mehr Sicherheit in der Grenzregion
(DTPA/MT) PRAG: Bei einem deutsch-tschechischen Innenministertreffen in Prag wurden die Ergebnisse unterschiedlicher Arbeitsgruppen von Polizei und Zoll besprochen. Schwerpunkte waren die Bekämpfung der Drogenkriminalität, der illegalen Einreise, die Grenzkriminalität, die Kfz-Kriminalität und die Erarbeitung eines neuen Vertrages über die Zusammenarbeit der Polizei- und Zollbehörden.
Für den Freistaat Sachsen wurde vereinbart, dass in den kommenden Wochen eine "Gemeinsame Fahndungsgruppe" mit tschechischen und sächsischen Polizeibeamten aufgebaut wird. Ein weiterer wichtiger Baustein bei der Bekämpfung der Grenzkriminalität und Rauschgiftkriminalität ist die Bildung einer "Integrierten Ermittlungseinheit".
Sachsens Innenminister Markus Ulbig: "Wir können die grenzüberschreitende Kriminalität erfolgreich nur gemeinsam bekämpfen. Deshalb freue ich mich, dass wir uns heute mit der tschechischen Seite soll schnell zu einem Gesamtbekämpfungskonzept einigen konnten. Mit dem schnellen Aufbau gemeinsamer Fahndungsgruppen und einer grenzüberschreitenden integrierten Ermittlungseinheit haben wir einen wichtigen Schritt für mehr Sicherheit in der Grenzregion getan. Außerdem habe ich mit Bundesinnenminister Friedrich eine Verstärkung der Autobahnpolizei mit der Bundespolizei noch in der ersten Jahreshälfte 2013 als Pilotprojekt beschlossen."

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