11.02.2013
Wettbewerb: Deutsch für helle Köpfe
(DTPA/MTL) PRAG: Der Wettbewerb "Deutsch für helle Köpfe" richtet sich an Schüler im Alter von 15 bis 18 Jahren, die Deutsch als zweite oder weitere Fremdsprache lernen und noch nicht zu den fortgeschrittenen Lernern gehören (Niveau A1-B1). Bis Ende Februar 2013 haben die Teilnehmer Zeit, ihr eigenes Forschungsprojekt aus den Fächern Mathematik, Physik, Chemie, Biologie oder Informatik auf Tschechisch einzureichen. Auf den Webseiten des Wettbewerbs http://www.goethe.de/hk nehmen sie zudem an einem spannenden Quiz zu deutschen Erfindungen, Erfindern und Forschungseinrichtungen auf Deutsch teil. Eine Fachjury, die sich aus Vertretern der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik, der Karls-Universität und der Technischen Hochschule in Brünn zusammensetzt, wählt im März 2013 acht Finalisten aus. Diese können ihre Projekte dann beim Finale im März/April 2013 persönlich präsentieren. Die zwei Besten erwartet der Hauptpreis: ein zweiwöchiger Sprachkurs in Göttingen im August 2013, verbunden mit einem attraktiven Begleitprogramm wie die Besuche von Forschungseinrichtungen und Laboren.
Der Wettbewerb findet insgesamt in fünf mittel- und osteuropäischen Ländern statt. Dazu gehören neben Tschechien Estland, Lettland, Litauen und Polen. Ziel des Wettbewerbs ist es, sowohl die Lehre der deutschen Sprache als auch der MINT-Fächer zu unterstützen sowie ein aktuelles Deutschlandbild im Hinblick auf Wissenschaft und Technik zu vermitteln. Dass dieses Ziel durch die ersten beiden Jahrgänge des Wettbewerbs erfolgreich umgesetzt wurde, verdeutlicht die Aussage von Jan Kadlec aus Klatovy, der in diesem Jahr zu den Gewinnern zählte: "[…]In Göttingen war es super. Nicht nur Göttingen, dessen Architektur mich an England erinnerte, sondern auch Bonn und Köln haben mir gefallen. […] Unsere Deutschlehrerin war ausgezeichnet so wie auch ihr Unterrichtsstil und so hatte man überhaupt nicht das Gefühl, dass man lernt, und die Zeit verging sehr schnell. Ich finde gut, dass wir nicht nur mit den Muttersprachlern (Erzieher, Lehrer, Referenten etc.) gesprochen haben, sondern auch mit anderen Kursteilnehmern des Goethe-Instituts und natürlich mit den anderen Teilnehmern aus unserem Kurs, die alle aus verschiedenen Ländern kamen. Das war wirklich ein Gewinn. […] Schade ist nur, dass der Aufenthalt in Deutschland nicht länger war, ansonsten waren es die zwei besten Wochen meiner gesamten Ferien (sogar des ganzen Schuljahrs). Und ich bin sehr froh, dass ich sie gewinnen konnte."

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