18.09.2012
Gepanschter Alkohol - 19 Menschen gestorben
(DTPA/MT) BERLIN/DRESDEN: Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit warnt jetzt auch vor dem Konsum von gepanschten Spirituosen aus der Tschechischen Republik. Betroffen ist hochprozentiger Alkohol (Wodka und Rum) ohne Herkunftsnachweis, der aus unetikettierten Plastikfässern abgefüllt und an kleine Geschäfte und Verkaufsstände in der tschechischen Region Ostrava im Osten der Tschechischen Republik abgegeben wurde.
Das sächsische Verbraucherschutzministerium informiert außerdem, dass vom tschechischen Gesundheitsministerium nun erstmals folgende Spirituosenmarken im Zusammenhang mit den Methanolvergiftungen in Tschechien genannt wurden:
Lassky Tuzemak, Tuzemak, Svestkova Vodka, Vodka Lunar, Hanacka Vodka, Merunka Borovicka.
In der Tschechischen Republik sind bisher als Folge des Konsums von gepanschtem Alkohol 19 Menschen verstorben, 36 Personen mussten im Krankenhaus behandelt werden. Nach Angaben der tschechischen Behörden gibt es bislang keine Hinweise darauf, dass methanolhaltige Spirituosen außerhalb von Tschechien auf legalem Wege vertrieben worden sind. In Tschechien laufen intensive polizeiliche Ermittlungen und verstärkte Kontrollen von Spirituosen, um die Quelle der illegalen Verunreinigungen zu ermitteln. Des Weiteren wurde in Tschechien der Verkauf von Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von 20 Prozent und mehr verboten.

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