22.03.2002
Erzgebirge - Kooperieren statt konkurrieren
(DTPA/FM/M) BORSTENDORF: Das Erzgebirge soll sich über Verwaltungsgrenzen hinweg zu einer geschlossenen Region formieren. Der Weg dazu ist im Entwurf des Regionalen Entwicklungs- und Handlungskonzeptes Erzgebirge (REK) beschrieben. Am 21. März wurde das Papier in Borstendorf bei der 2. Regionalkonferenz beraten. Am Projekt beteiligt sind die Landkreise Annaberg, Aue-Schwarzenberg, Freiberg und Mittlerer Erzgebirgskreis.
Unter der Maxime "Kooperieren statt konkurrieren" besteht für die Erzgebirgsregion im REK eine Chance, bestehende Entwicklungspotentiale und Ressourcen zu nutzen, um letztendlich Arbeitsplätze im Erzgebirge zu schaffen und zu erhalten. Sachsens Ministerpräsident Kurt Biedenkopf (Bild), Gast bei der Veranstaltung in Borstendorf, sieht, dass das Erzgebirge längst nicht mehr nur als das Land der Holzschnitzer wahrgenommen wird. Konkret spricht er die Erfolge auf dem Gebiet der Autozulieferindustrie an. Außerdem fließen schon jetzt überdurchschnittlich hohe Fördermittel in die erzgebirgische Grenzregion.
Mit dem Regionalen Entwicklungs- und Handlungskonzept Erzgebirge sollen die beteiligten Kreise enger zusammenrücken. Das Konzept zur Kräftebündelung geht nun zur Abstimmung in die einzelnen Kreistage.
Bild zur Nachricht

Copyright © 2002 by KabelJournal GmbH Beierfeld. Alle Rechte vorbehalten.
Eine Haftung für die Richtigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden!