18.03.2002
Helfer braucht Hilfe - Stammzellenspender gesucht
(DTPA/mb) GÖRLITZ/HASSELROTH-NIEDERMITTLAU: Der an Leukämie erkrankte hessische Feuerwehrmann Arno Hüller braucht dringend eine Knochenmarkspende. Sämtliche Versuche, seinen genetischen Zwilling zu finden, sind bisher fehlgeschlagen. Die Gesellschaft für Deutsche Knochenmarkspende (DKMS) und Arno Hüllers Freunde und Verwandte setzen deshalb nun ihre Hoffnung auf die Menschen im Dreiländereck Polens, Tschechiens und Deutschland. Die Eltern des 43jährigen Familienvater stammen aus dem tschechischen Graslitz (Kraslice) und Eibenberg (Tisova). Aus diesem Grund könnte der genetische Zwilling gerade in dieser Gegend gefunden werden. Aber auch in der Lausitz, wo heute noch viele Menschen sudetendeutscher Abstammung leben, könnte der rettende Spender, ohne es zu wissen, die identische genetische Information mit sich herumtragen.
Die Feuerwehrleute aus dem hessischen Hasselroth-Niedermittlau haben 140.000 Mark gesammelt, um die Kosten für eine Typisierung der in Frage kommenden Spendewilligen zu finanzieren. Üblicherweise muss diese der Spender selbst zahlen, da die DKMS sich nur aus Geld-Spenden finanziert. In ihrer Datenbank sind bereits 850.000 Menschen erfasst. Die DKMS arbeitet weltweit, um Leukämiekranken das Leben zu retten.

Nähere Informationen: http://www.faktuell.de/Hintergrund/Background188.shtml

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