28.07.2012
Jöhstadt bündelt Kräfte für Bergmannstag
(DTPA/FM) JÖHSTADT: Das magische Wochenende rückt näher und ein kleiner Ort bündelt seine Kräfte: Jöhstadt richtet vom 24. bis 26. August mit dem 4. Sächsischen Bergmannstag ein Mega-Event aus, das nur aller fünf Jahre im Freistaat gefeiert wird. Trotz der Tatsache, dass die Anzahl der Gäste Jöhstadts Einwohnerzahl von reichlich 3000 um ein Vielfaches übersteigen wird, ist Bürgermeister Holger Hanzlik sicher, dass sein Ort guter Gastgeber ist. Schließlich sei die Bergbaugeschichte Grundlage der Jöhstädter Identität. "Es ist ein Großereignis, was wir bis dahin noch nicht erlebt haben. Wir sind uns der Verantwortung bewusst und sind natürlich auch dankbar, dass uns der Landesverband das Vertrauen übertragen hat."
Der Verband weiß, dass bergmännische Traditionen in Jöhstadt noch heute aktiv gelebt werden. Seit der Erlangung des Stadtrechts 1655 gibt es die Berg-, Knapp- und Brüderschaft des Ortes. Auch der Bergmännische Musikverein Jöhstadt/Grumbach pflegt alte Traditionen. Damals wie heute feierten die Bergleute in einer würdevollen Zeremonie die Mettenschicht am Andreas-Gegentrum-Stolln; damals wie heute wurde vor dem Kirchgang zu Pfingsten ein Bergaufzug zelebriert. Es hat sich nicht viel geändert, außer, dass nicht mehr so viele Menschen in die Kirche gehen.
Über 80 Busse erwartet Hanzlik zum Bergmannstag. Zudem werden Shuttleverkehre eingerichtet. Für Entspannung sorgt die rechtzeitige Freigabe der Staatsstraße 265, die zwischen Schmalzgrube und Steinbach wegen Bauarbeiten gesperrt ist. Der Bahnanschluss kommt der Stadt ebenfalls zugute. Das Stadtzentrum soll jedenfalls zum Bergmannstag auch ohne Auto bequem erreichbar sein.
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