30.03.2012
Regionalentwicklung - Sachsen und Tschechien
(DTPA/MT) DRESDEN: Die Entwicklungsperspektive für Grenzregionen in der Europäischen Union sind besser denn je, dennoch könnte das Potential noch besser ausgeschöpft werden. Das war das Fazit der "Konferenz zur Regionalentwicklung und Perspektiven in Grenzräumen am Beispiel Sachsen und Tschechien". Sowohl die tschechischen Vertreter des Ministerium für Regionalentwicklung als auch Vertreter des sächsisches Innenministeriums präsentierten die Ergebnisse ihrer jeweiligen Grenzraumstudie.
Ziel der Untersuchung war es vor allem für die Kommunen Anstöße für mehr grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu schaffen. Die Studie beschäftigt sich mit aktuellen Herausforderungen in den Regionen, wie dem demografischen Wandel, der Verkehrsinfrastruktur und der Entwicklung von Grenzstädten und -gemeinden.
In Zukunft soll für die Zusammenarbeit noch stärker auf die Fachkenntnisse der jeweiligen Gebiete zurückgegriffen werden. Kleinprojekte sollen die grenzüberschreitende Zusammenarbeit weiter vorantreiben. Denn eine enge Kooperation ist vor allem für die wirtschaftliche Entwicklung der Region eine wichtige Grundlage.
Unterstützt wurde die Veranstaltung aus dem Forschungsprogramm "Modellvorhaben der Raumordnung" des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie durch die Akademie für Raumforschung und Landesplanung in Hannover.
Weitere Informationen unter http://www.landesentwicklung.sachsen.de

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